WEBER.Schauenstein

Ein kleiner Rückblick in die Firmenhistorie

Rolf Weber, der Unternehmensgründer, wurde 1920 im sächsischen Schöneberg als Sohn eines Werkzeugmaschinenhändlers geboren. 1949 begann er seine Unternehmerlaufbahn in Hof/Bayern und verlagerte 1954 den Betrieb in das wenige Kilometer entfernte Schauenstein. Obwohl gemäß Kontrollratsgesetz die Wälzlagerproduktion in Deutschland zunächst verboten war, benötigte die wieder anlaufende Industrie jedoch dringend Wälzlager. Dies nutzte Rolf Weber - anfänglich durch Rückkäufe, besonders aus Beständen von Großindustrie, Bergbau, Stahl und Chemie - um sukzessive einen breit gefächerten Bestand an Wälzlagern jeder Bauart aufzubauen. Da der oberfränkische Raum traditionell nur über wenig Großindustrie verfügte, sah sich Rolf Weber veranlasst, Kunden in den Ballungsgebieten der Bundesrepublik und im Ausland zu akquirieren. Durch den in der Zwischenzeit aufgebauten Bestand an Groß- und Speziallagern verfügte die Firma schon bald über weltweite Kontakte, die durch die Versendung von Stocklisten zunehmend gefördert wurden. Im Laufe der Jahre wurde der Betrieb ständig erweitert.

Seit 1989 sind seine drei Töchter in der Geschäftsleitung tätig, um die Gründeridee des Vaters weiter fortzuführen und auszubauen. Nach der Grenzöffnung war es für Rolf Weber selbstverständlich, in seiner alten Heimat Sachsen wieder aktiv zu werden. 1989 wurde eine Niederlassung in Hohenstein-Ernstthal gegründet, 1995 das neue Vertriebscenter in Limbach-Oberfrohna bei Chemnitz - Zentrallager Ost - mit 2.000 m2 Lagerfläche in Betrieb genommen.

Im April 1997 zog die Firma am Stammsitz der Unternehmensgruppe in Schauenstein in ihr neues, modern gestaltetes Verwaltungsgebäude um. Im Juli 1998 wurde dort auch das Zentrallager Süd mit einer Lagerfläche von 14.000 m2 fertig gestellt.

Im Jahr 1997 erfolgte der Ausbau der Unternehmensgruppe in Berlin. Die Firma Hohndel - Desch Antriebselemente GmbH & CO. KG wurde gekauft, drei Jahre später die Gerh. Buschmann Handelsgesellschaft mbH. Beide Unternehmen sind seit dem 01.01.2002 verschmolzen. Es entstand die Weber Industrietechnik Berlin GmbH & Co. KG - das heutige Zentrallager Nord.

Im Mai 1998 wurde die Firma RSK Witt in Köln in die ROLF WEBER GRUPPE integriert. Das Unternehmen firmiert seit April 2005 unter dem Namen Weber Industrietechnik Köln GmbH & Co. KG - Zentrallager West.

Als ein weiteres Mitglied gehört ebenfalls seit 1998 die Wälzlagerabteilung der Firma DESCH Antriebstechnik in Hamburg zur ROLF WEBER GRUPPE.

Damit sind wir heute nicht mehr nur in unserem traditionellen Bereich tätig - der weltweiten Belieferung von Händlern in Engpasssituationen - sondern durch das nunmehr breit gefächerte Lieferprogramm ein Systempartner für Industrie, Handwerk und Handel.