Stromdurchgangsschäden und ihre Folgen – Stromisolierende Lager als Prävention
Stromdurchgangsschäden und ihre Folgen
Beim Einsatz von Wälzlagern in:
- Radsätzen und Fahrmotoren (Schienenfahrzeuge)
- Gleich- und Wechselstrommotoren (Antriebstechnik)
- Generatoren (Windenergie)
kann es zu Stromdurchgang kommen. Dieser führt unter ungünstigen Bedingungen zu Schäden an Laufbahnen und Wälzkörpern und damit zum vorzeitigen und unerwarteten Ausfall eines Motors oder Generators. Neben dem Instandsetzungsaufwand bedeutet dies zusätzliche Kosten durch den Maschinen- bzw. Produktionsausfall. Wesentlich wirtschaftlicher ist es, schon bei der Planung den Einsatz von elektrisch isolierten Lagern vorzusehen. Damit steigt durch reduzierte Wartungskosten und eine höhere Maschinenverfügbarkeit der Kundennutzen. Meist reicht es aus, den Stromkreis zwischen Gehäuse und Welle zu unterbrechen, um je nach Einbaufall – an einer oder an beiden Lagerstellen – stromisolierende Lager einzusetzen. Generell zeigen stromisolierende Lager (keramikbeschichtet oder in Hybridausführung) gegenüber Standardlagern einen deutlich höheren Widerstand gegen Stromdurchgang.
Stromisolierende Lager (beschichtet) als Prävention
Mit stromisolierten Lagern können Sie ihre Anwendungen schützen. Wir verfügen über umfangreiche Expertise auf diesem Gebiet sowie über ein umfassendes Produktsortiment für zahlreiche Anwendungen.
Insutect A
Mit ihrer optimierten Aluminiumoxid-Schicht sind Schaeffler Insutect A der J20G-Serie für zahlreiche Anforderungen eine kostengünstige Alternative zu Hybridlagern mit Keramikkugeln.
Hybridlager
In Situationen, in denen ein maximaler Schutz erforderlich ist – sei es in Fahrmotoren von Schienenfahrzeugen oder in Generatoren von Windkraftanlagen – bieten Hybridlager mit Keramikwälzlagern von Schaeffler optimalen Schutz vor schweren Schäden durch Stromdurchgang.
Quelle: Schaeffler
Weitere umfangreiche Informationen zum Thema finden Sie im nachfolgenden pdf von Schaeffler: